Abnehmen: Warum die mediterrane Diät die gesündeste Diätart ist

Langfristige Ernährungsumstellung besser als jede Crash-Diät

Trends bei Diäten kommen und gehen. Viele Ernährungskonzepte zum Abnehmen sind nicht wissenschaftlich untersucht, manche sogar gesundheitsschädlich. Mit Locksprüchen wie „Ess soviel du willst“ oder „die Pfunde schmelzen über Nacht“ werden diverse Diäten beworben. Die Realität sieht jedoch oft anderes aus. Empfehlenswerter zur Gewichtsreduzierung ist eine langfristige Ernährungsumstellung auf den Grundlagen gesunder Ernährungskonzepte. Die Mediterrane Diät oder Mittelmeerdiät ist genau so ein Konzept und wurde kürzlich zur gesündesten Diät 2019 gewählt.

Das amerikanische Unternehmen US News gilt in den USA als führender Anbieter von Servicenachrichten und -informationen in Bereichen, die die Lebensqualität verbessern sollen. Unter anderem bietet das Unternehmen eine Übersicht über die 41 bekanntesten Diäten und bewertet diese anhand der aktuellen Faktenlage aus medizinischen Zeitschriften, Regierungsberichten und Studien. Im Jahr 2019 steht erstmals die Mediterrane Diät auf Platz 1 der Diätenliste. Auch europäische Studien bewerteten dieses Ernährungskonzept durchweg positiv.

Wodurch zeichnet sich eine Mittelmeerdiät aus?

Die mediterrane Diät zeichnet sich mehr durch eine Reihe gesunder Ernährungsprinzipien aus, als durch genaue Vorgaben, was man essen darf und was nicht. Mehrere Studien zeigten bereits, dass sich durch die Mittelmeer-Diät nicht nur eine Gewichtsabnahme erzielen lässt, sondern dass diese Ernährungsform auch vor Herzkrankheiten und Krebs schützen kann und zu einer besseren Hirngesundheit führt. Außerdem wird sie zur Kontrolle von Diabetes empfohlen und kann sogar eine Remission der Krankheit herbeiführen.

Was kommt bei der mediterranen Diät auf den Tisch?

Wie es der Name bereits vermuten lässt, orientiert sich dieses Ernährungskonzept an den Essgewohnheiten des Mittelmeerraumes. Zu den Grundnahrungsmitteln, die täglich verzehrt werden sollten, gehören Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Bohnen, Kräuter, Gewürze, Nüsse und gesunde Fette wie Olivenöl. Zweimal wöchentlich sollten Fisch oder Meeresfrüchte auf dem Speiseplan stehen. Milchprodukte, Eier und Geflügel sollten ebenfalls regelmäßig, aber in mäßigen Portionen gegessen werden. Süßigkeiten, gezuckerte Getränke und rotes Fleisch sollten dagegen eine Ausnahme darstellen.

So könnte ein Tag mit Mediterraner Ernährung aussehen

Mittlerweile füllen Rezepte aus der Mittelmeer-Diät ganze Bücher. Hier ein Beispiel, was an einem Tag auf den Tisch kommt:

  • Frühstück: 170 Gramm griechischer Joghurt mit 60 Gramm Erdbeeren und 1 Teelöffel Honig, dazu eine Scheibe Vollkorn-Brot mit einer halben gestampften Avocado.
  • Mittagessen: Griechische Vollkorn-Pita gefüllt mit 2 Esslöffeln Hummus, 120 Gramm frischem Gemüse und 2 Tomatenscheiben, dazu eine Tasse Minestrone-Suppe und eine Orange zum Nachtisch. Als Getränk eignet sich Wasser mit frisch gepressten Zitronensaft.
  • Snack für zwischendurch: 15 Gramm Mandeln und 15 Gramm Erdnüsse.
  • Abendessen: Salat aus 1/2 Tasse Rucola, 1/2 Tasse Babyspinat, 1 Esslöffel Parmesankäse, 1 Esslöffel Vinaigrette-Dressing, 85 Gramm Lachs, 1 Teelöffel Estragon sowie 1 Teelöffel Senf, 1/2 Tasse Couscous, 1/2 Tasse Zucchini und 4 Stangen-Spargel.
  • Dessert: Weintrauben und 120 Gramm Zitronensorbet.

(vb)

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