Grenzwert-Skeptiker Köhler hat eine kuriose Ausrede für seinen Rechenfehler

Vor gut drei Wochen hatten einige Lungenärzte eine lebhafte Diskussion um Sinn und Unsinn von Grenzwerten für Luftschadstoffe ausgelöst. Nun kommt heraus: In ihren zugrundegelegten Berechnungen stecken Fehler. Dieter Köhler, so etwas wie das Gesicht der Ärztegruppe, hat dafür eine kuriose Ausrede.

Nach ihrer Kritik an den Grenzwerten für Luftschadstoffe in einer Stellungnahme vor gut drei Wochen haben Lungenärzte um Dieter Köhler Fehler in ihren Berechnungen eingeräumt. An der Gesamtaussage, dass die gesundheitlichen Risiken durch Stickoxide und Feinstaub und die darauf basierenden Grenzwerte wissenschaftlich nicht hinreichend begründet seien, ändere sich jedoch nichts.

Köhler hat für seine Rechenfehler eine kuriose Ausrede. Gegenüber der "taz" sagte er "Ich mache ja praktisch alles allein und habe nicht einmal mehr eine Sekretärin als Rentner." Weshalb den 111 anderen Experten, die gemeinsam mit Köhler die Erklärung unterschrieben, der Rechenfehler nicht aufgefallen ist, ist unklar.

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