Fettkiller und Gesundheitsbooster: Was die Zitrone zur Wunderwaffe macht – Video

Zitronen sind wahre Alleskönner. Sie sind gesund und stärken unser Immunsystem. Vor allem im Winter wird die Zitrusfrucht gerne in Tees verwendet. Wieso Sie aber das ganze Jahr über Zitronen essen sollten, erklärt Ernährungsexpertin Antje Gahl.

Ob als gepresster Saft, zu Fisch oder als Tee: Zitronen sind nicht nur extrem vielseitig, ihnen werden auch viele positive Eigenschaften nachgesagt. Antje Gahl, Sprecherin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, erklärt, was wirklich in den quietschgelben Zitrusfrüchten steckt.

Vitamin-C-Lieferant

Mit ungefähr 50 Milligramm pro 100 Gramm besitzen Zitronen einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Das stärkt das Immunsystem und hilft durch seine antioxidative Wirkung, Krankheiten vorzubeugen. Gahl erklärt allerdings, „Dennoch ist die Extraportion Vitamin C in der kalten Jahreszeit kein Wundermittel gegen Erkältungen. Die beste Vorbeugung ist, Vitamin-C-reiche Lebensmittel wie die Zitrone das ganze Jahr über zu verzehren.“

In der Schale der Zitrone stecken so genannte Monoterpene, sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Diese schützen die Pflanze vor Krankheiten, fördern ihr Wachstum und dienen als Duft- und Aromastoffe. Sie haben aber auch für Menschen positive Auswirkungen.

Antje Gahl sagt dazu, „Monoterpene wirken antikanzerogen. Das heißt, sie besitzen krebshemmende Eigenschaften.“ Solche sekundären Pflanzenstoffe wie in der Zitrone beeinflussen auf vielfältige Art Stoffwechselprozesse des Menschen und können so zur Gesundheit beitragen.

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Was noch in der Zitrone steckt

Zitronen liefern zudem Magnesium. Diesen Mineralstoff benötigt unser Körper, um bestimmte Enzyme zu aktivieren, die für die Reizübertragung der Nerven an die Muskeln nötig sind.  

Außerdem sind Zitronen mit knapp 40 Kalorien pro 100 Gramm kalorienarm und enthalten kaum Fette oder Kohlenhydrate.

Wie Sie die Zitrone zu sich nehmen, ist ganz Ihrem eigenen Geschmack überlassen. Um ihr volles Potential auszuschöpfen, sollten Sie aber darauf achten, nicht nur ihren Saft, sondern zumindest gelegentlich auch ihre Schale zu verarbeiten.


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