Grippewelle hält an: Zahl der Erkrankten weiter im erhöhten Bereich

Oft beginnt es mit einem einfachen Halskratzen und leichtem Schnupfen – innerhalb weniger Stunden fühlt man sich derart schlecht, dass nur noch Bettruhe und warmer Tee helfen.

Auch in diesem Jahr hat die Grippewelle Deutschland überrollt und zwingt viele Menschen, eine Pause vom Alltag einzulegen.

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Influenza-Wochenbericht bestätigt, ist auch in dieser Woche nicht von einem Rückgang der Grippewelle auszugehen.

Zwar verhält sich die Aktivität der Erkrankungen relativ ähnlich zu letzter Kalenderwoche, doch noch immer befindet sie sich im erhöhten Bereich.

Insgesamt wurden 19.273 bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt, wovon 2.691 ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

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Ostdeutschland am stärksten von der Grippewelle betroffen

Das Risiko, sich mit der Grippe zu infizieren, ist vor allem in großen Menschenansammlungen erhöht – doch auch regional gibt es Unterschiede zur Aktivität der Atemwegserkrankungen.

Besonders im Osten Deutschlands ist mit einem stark erhöhten Ansteckungsrisiko zu rechnen. Um eine Verbreitung von Viren und Bakterien zu vermeiden, sollten Erkrankte sich eine Auszeit nehmen, um die Erreger nicht weiter zu verbreiten.

Grippeähnliche Erkrankungen nehmen zu

Auch wenn seit Oktober 2019 insgesamt 120 Todesfälle aufgrund der Grippe gemeldet wurden, sind es vor allem grippeähnliche Erkrankungen, die in dieser Woche zugenommen haben.

Im Vergleich zur Vorwoche ist der Anteil an erkrankten Personen von 1,5 Prozent auf 2,2 Prozent gestiegen – auch hier gilt es, die Erkrankung auszukurieren und eine Verbreitung zu vermeiden.

Quelle

  • Robert-Koch-Institut (2020): Influenza-Wochenbericht, abgerufen am 21.02.2020: https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-07.pdf

Michelle Steinmetz

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