Support Your Local: 6 Wege, kleinen Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen

Das neuartige Coronavirus hält nicht nur weltweit die Menschen in Atem. Auch die Wirtschaft leidet erheblich unter der zwanghaften Pause.

Dabei trifft es nicht nur große Unternehmen. Vor allem kleine Shops, Restaurants und Selbstständige stehen plötzlich vor einer Existenzkrise, da ohne Vorwarnung die Einnahmen weggebrochen sind.

Keine Einnahmen, die Kosten bleiben jedoch bestehen

Denn während die Kunden wegbleiben oder nicht mehr kommen dürfen, bleiben Nebenkosten weiterhin bestehen. Für viele wird die Zahlung der nächsten Miete daher zu einer schier unmöglichen Aufgabe.

Damit aber auch nach der Coronakrise das sportliche, kulturelle und kulinarische Angebot weiterhin so breit ist wie vor dem Lockdown, gilt jetzt mehr als zuvor: Support your Local!

1. Gutscheine kaufen

Gutscheine sind der wohl einfachste Weg, um kleine Unternehmen ganz bequem vom Sofa aus zu unterstützen.

Viele Läden, Restaurants aber auch Personal Trainer und Yoga-Lehrer sowie kulturelle Projekte bieten online Gutscheine an.

Diese können zwar erst später eingelöst werden, helfen aber schon jetzt über die nächste Mietzahlung hinweg.

Im Gegenzug bieten beispielsweise viele selbstständige Yoga-Lehrer und Personaltrainer auch online in Gruppen oder in den sozialen Medien Kurse an.

2. Weiterhin zum Bäcker gehen

Kürzlich ging das Video von Bäckereichef Gerhard Bosselmann durch das Internet. In diesem bat er die Kunden unter Tränen, weiterhin ihre lokale Bäckerei zu unterstützen.

Und tatsächlich kann man ohne große Bedenken weiterhin morgens die frisch gebackenen Brötchen holen gehen. In den Läden sind nämlich immer nur eine handvoll Personen erlaubt – alles geregelt mit zwei Meter Abstandsmarkierungen am Boden–, der Rest muss draußen warten.

Warme Brötchen, Brote und Crossaints essen und dabei die Existenz vieler Angestellter retten? Klingt nach einem guten Deal!

3. Essen liefern lassen

Wer brav in den eigenen vier Wänden bleibt und jeglichen Kontakt zur Außenwelt meidet, kann dennoch die Restaurants in seiner Nähe unterstützen.

Da die Gaststätten keine Gäste mehr empfangen dürfen, bietet mittlerweile so ziemlich jedes Lokal einen eigenen Lieferdienst an.

Weil dies jedoch nur eine vorrübergehende Lösung ist, haben viele Lokale keinen Auftritt bei den großen Bringdiensten. Deshalb: Einfach beim Lieblingsrestaurant anrufen und nachfragen.

Und keine Sorge: Das Bezahlen läuft kontaktlos ab und die Lieferung wird auch vor der Tür oder auf einen bereitgestellten Stuhl abgelegt – der Kontakt zu einer fremden Person wird also vermieden.

4. Bücher, Kleidung, Wein, etc. von kleinen Läden bestellen

Wer etwas im Internet bestellen will, landet oft auf den Seiten der großen Anbieter. Doch gerade jetzt sollte man gezielt nach kleinen Anbietern suchen und diese unterstützen.

Viele kleine Läden haben ebenfalls einen Internetauftritt und bieten ihre Waren auch weiterhin dort an – viele sogar über Instagram.

Bücher, Klamotten und sogar Weine können so auch weiterhin vom kleine Shop um die Ecke gekauft werden.

Gleiches gilt für Bio- und Feinkostläden. Diese haben zwar in der Regel geöffnet, jedoch bleibt in der momentanen Lage die Kundschaft weitesgehend aus.

Nachdem man sich mit Nudeln, Konserven und Klopapier bei den großen Ketten eingedeckt hat, kann man die frischen Zutaten wenigstens dort kaufen. ​

5. Künstler durch Spenden unterstützen

Doch nicht nur Restaurants und der Einzelhandel leiden. Musiker, Clubs, Künstler und Einrichtungen aller Art können in der aktuellen Situation keine Einnahmen verzeichnen.

Das Geld aus abgesagten Veranstaltungen bleibt aus, bereits gekaufte Tickets werden zurückerstattet. Die Neben- und Lebensunterhaltkosten bleiben jedoch bestehen.

Online finden sich deshalb schon einige Spendenportale und -aufrufe, um die kulturelle Vielfalt auch nach der Corona-Krise zu garantieren.

Vor allem Musiker versuchen, ihren Fans trotzdem weiterhin etwas zu bieten und treten über Lifestreams weiterhin auf.

Wie zum Beispiel bei der Aktion #wirbleibenzuhausefestival.

Part I

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6. Geld nicht zurückverlangen

Egal ob es sich um den Beitrag für das Fintessstudio handelt oder um das AirBnb für den Kurztrip im April – jeder Euro, der zurückverlangt wird, setzt Unternehmen und Privatpersonen in diesem und den kommenden Monaten unter Druck.

Natürlich hat nicht jeder die finanzelle Freiheit, auf diese Beträge zu verzichten. Wer es sich leisten kann, sollte aber dennoch darüber nachdenken, ob er das Geld nicht doch entbehren kann.

Sollte es sich um eine Buchung in einer Unterkunft handeln, kann diese möglicherweise verschoben werden, bevor man sie am Ende ganz absagt.

Cornelia Bertram

*Der Beitrag „Support Your Local: 6 Wege, kleinen Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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