DAK startet mit Coupon-Versand

Die Masken-Voucher haben die Krankenkassen erreicht. Wie die DAK  mitteilt, hat sie heute begonnen, die Gutscheine der Bundesregierung für FFP2-Schutzmaske zu versenden. Sie geht dabei je nach Alter ihrer drei Millionen Versicherten in drei Tranchen vor, manche Versicherten werden erst im Februar die Coupons erhalten. Auch die TK will mit dem Voucher-Versand starten. Mit dem ersten Coupon dürfen die Versicherten sechs Masken bis 28. Februar in der Apotheke abholen kommen. 

Wo bleiben die Masken-Voucher? Das fragten sich diese Woche einige Apotheken und Patienten. Das Bundesgesundheitsministerium hatte gestern auf Anfrage von DAZ.online erklärt, die Auslieferung der von der Bundesdruckerei gefertigten Berechtigungsscheine an die Krankenkassen und privaten Krankenversicherer habe am vergangenen Montag begonnen. Tatsächlich melden heute die ersten Krankenkassen, dass die Gutscheine bei ihnen angekommen sind. 

So verkündet die DAK, dass drei Millionen ihrer Versicherten in den nächsten Tagen bis in den Februar Post erhalten werden. Dabei geht die Kasse, wie es die Corona-Schutzmasken-Verordnung vorgibt, in drei Tranchen vor: Als erstes schreibt sie Personen ab 75 Jahren an, anschließend die ab 70-Jährigen und Jüngere mit Vorerkrankungen, in der letzten Runde erhalten sodann alle DAK-Versicherten ab 60 Jahren ihre FFP2-Maskengutscheine. Die DAK schätzt, dass der Versand sich bis in den Februar erstrecken wird – Versicherte sollten also nicht verzweifeln, wenn morgen noch kein DAK-Brief im Postkasten liegt.

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Mit den nun versendeten Gutscheinen können Versicherte in zwei Terminschienen jeweils sechs FFP2-Schutzmasken in ihrer Apotheke abholen, die Eigenbeteiligung der Versicherten liegt bei je zwei Euro (zwei Euro pro Abholung, also für sechs Schutzmasken). Der erste Gutschein kann bis einschließlich 28. Februar eingelöst werden, mit dem zweiten Voucher erhalten die Versicherten, teilweise überschneidend, ab dem 16. Februar und bis einschließlich 15. April die nächsten sechs Schutzmasken. 

FFP2-Masken: keine Leistung der Krankenkassen

Die Abgabe der Schutzmasken ist eine Initiative der Bundesregierung, somit sind die ausgegebenen FFP2-Masken keine Leistung der Krankenkassen. Der Deutsche Bundestag hat die dafür erforderlichen finanziellen Mittel bereitgestellt. Die Krankenkassen unterstützen jedoch die Bundesregierung dabei entsprechend der Regelungen in der Schutzmasken-Verordnung durch die Datenermittlung, den Druck und den Versand des Informationsschreibens mit den Berechtigungs-Coupons. Die Gutscheine dafür werden den Kassen von der Bundesdruckerei geliefert.

Keine kostenfreien Masken mehr

Bis zum 6. Januar konnten sich Personen über 60 Jahre und Jüngere mit bestimmten Risikofaktoren drei Masken unter Vorlage des Personalausweises in einer Apotheke ihrer Wahl abholen. Dieses Verfahren wird nun durch die Vergabe fälschungssicherer Gutscheine abgelöst, um zu verhindern, dass Versicherte „Apotheken-Hopping“ betreiben und sich mehrfach kostenlose Masken holen.

Auch TK legt los

DAZ.online erfuhr auch von der Techniker Krankenkasse (TK), dass mittlerweile die ersten Coupons bei ihr angekommen sind, sodass man loslegen könne. „Der Versand der Coupons inklusive einem Anschreiben der Bundesregierung an die Anspruchsberechtigten beginnt damit in Kürze“, erklärt die TK auf Nachfrage von DAZ.online. Aufgrund der Menge von Millionen Schreiben werde sich, wie auch bei der DAK, der Versand voraussichtlich bis in den Februar hinein hinziehen.

Die Bundesregierung will mit den Masken die Personengruppen, die besonders gefährdet sind, beim Schutz vor einer Übertragung des Corona-Virus unterstützen. „Die Corona-Pandemie schränkt unser aller Alltag ein. Ganz besonders gilt das für diejenigen, für die ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf besteht“, heißt es im Begleitschreiben der Gutscheine.

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