Impfstoffe aus China sollen im November kommen

Die Erforschung und Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen in China schreiten rasant voran. Bereits im November sollen sie für die Öffentlichkeit verfügbar sein.

Mittlerweile sind weltweit neun COVID-19-Impfstoffe in klinische Phase-III-Studien eingetreten. Die Kandidaten aus China sollen schon bald in die Zielgerade der Zulassung einbiegen. Dies teilt die chinesische National Medicinal Products Administration (NMPA) mit. Sie beruft sich dabei auf die Virologin Wu Guizhen, Chefexpertin für Biosicherheit am Chinesischen Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention. Wu bezeichnet die bisherigen Studienergebnisse als „zufriedenstellend“, ohne weiter ins Detail zu gehen. Sie erwartet, dass die Allgemeinbevölkerung im November oder Dezember eine COVID-19-Impfung erhalten könnte. 

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Ende August hatte die Arzneimittelbehörde berichtet, dass vier chinesische COVID-19-Impfstoffkandidaten internationale klinische Phase-III-Studien begonnen hätten. Einige würden voraussichtlich Anfang September die erste Impfrunde abschließen. Vorläufige Daten würden bereits im November erwartet. Dazu gehörten zwei inaktivierte Impfstoffe, die von der China National Biotec Group (CNBG) entwickelt wurden. Sie seien für klinische Phase-III-Studien in mehreren Ländern des Nahen Ostens und Südamerikas mit mehr als 30.000 Probanden freigegeben.

Yang Xiaoming, Chefwissenschaftler der chinesischen Impfstoffentwicklung und CEO der CNBG, sagte in einem Interview mit China Central Television (CCTV), dass bereits über 20.000 Menschen geimpft worden seien. Die Sicherheit der Impfstoffe sei gewährleistet und die Wirksamkeit werde genau überwacht. Daneben erwähnt die NMPA den inaktivierten Impfstoff von Sinovac Biotech, der in einigen Ländern Südamerikas und Südostasiens in der entscheidenden Phase der klinischen Erprobung ist. Und als vierter Impfstoff wird ein rekombinanter COVID-19-Impfstoff mit dem modifizierten defekten Adenovirus als Vektor angeführt.  

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