IS-Krieger zwingen Sklavinnen zu Verhütung um Sex-System zu erhalten

Die Mörderbanden des „Islamischen Staates“ halten Tausende Jesidinnen als Sexsklavinnen gefangen. Jetzt wird bekannt: Die Dschihadisten verabreichen den Frauen Verhütungsmittel um ihr barbarisches System der Sexsklaverei zu erhalten. Grund ist eine alte Glaubensregel.

Der "Islamische Staat" verabreicht Jesidinnen, die den Gotteskriegern als Sexsklavinnen dienen, Verhütungsmittel. Die Frauen erhalten gezielt Anti-Baby-Pillen um Schwangerschaften zu verhindern und neue Vergewaltigungen zu ermöglichen, wie die "New York Times" vom Samstag berichtete.

Nur wer schwanger ist, wird nicht vergewaltigt

Drei Dutzend Frauen, die dem Sexdienst im "Islamischen Staat" entkamen, berichteten der Zeitung von regelmäßig Schwangerschaftstests. Fielen die Tests positiv aus, habe man sie gezwungen, das Kind ihres Peinigers auszutragen. Negative Tests dienten den selbsternannten Gotteskriegern demnach als Freifahrtschein für immer neue Vergewaltigungen.

Eine junge Frau schilderte, wie einer ihrer insgesamt sieben Peiniger sie zwang, täglich vor seinen Augen eine Anti-Baby-Pille zu schlucken. Bei jedem Verkauf an einen neuen "Besitzer", musste sie ihre Verhütungsmittel mitführen. Einer der Käufer zwang sie zudem zur Einnahme der "Pille danach" und zur Injektion einer "Dreimonatsspritze".

Arzt bestätigt: "IS"-Sexsklavinnen selten schwanger

Die Erfahrungsberichte stützen die Erkenntnisse einer von den Vereinten Nationen unterstützen Klinik im Nordirak. Der dortige Arzt Nezar Ismet Taib, der Untersuchungen an 700 vergewaltigten Jesidinnen durchgeführt hat, erklärte, lediglich fünf Prozent der untersuchten Frauen seien während ihrer Versklavung durch den "IS" schwanger gewesen.

Eigentlich hätten deutlich mehr Frauen schwanger werden müssen. Bedenke man die Fruchtbarkeitsrate junger Frauen, läge die Empfängniswahrscheinlichkeit bei 20 bis 25 Prozent. "Sie müssen bedenken, dass diese Frauen von mehreren Männern über viele Monate hinweg täglich vergewaltigt werden", sagte Taib der "New York Times". Daraus lässt sich schließen, dass Schwangerschaften aktiv verhindert wurden.

"IS" erlaubt selbst Vergewaltigung von Kindern

Der "Islamische Staat" hat die Vergewaltigung von versklavten Frauen durch seine Krieger unter Berufung auf eine uralte islamische Rechtsauslegung für legal erklärt. Selbst Kinder sind vor den Dschihadisten demnach nicht sicher. Der einzige Schutz vor Vergewaltigung ist nach Gelehrtenmeinung eine Schwangerschaft. Um diese zu verhindern, ist den Mitglieder der Terrormiliz offenkundig auch moderne Verhütung recht.

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