Krankenschwester über Intensivzeit: „Schaue, dass am Ende des Tages alle noch leben“

13 Jahre lang arbeitete Franziska Böhler als Intensiv-Krankenschwester. Mit Leidenschaft und am Limit. Sie wechselte wegen ihrer Familie. Wegen Corona-Überlastung werden viele Kollegen gehen, ist sie sich sicher. Dann haben wir nächstes Jahr ein gravierendes Problem.

Ich bin mit einem blutenden Herz gegangen. Denn ich war von Herzen gern Intensivkrankenschwester.

Doch mein kleiner Sohn fragte eines Tages: Mama, warum bist du eigentlich immer weg? Als er zu mir sagte, er möchte am Wochenende nicht immer nur mit der Oma oder dem Papa allein sein, habe ich entschieden, dass sich etwas ändern muss. Denn mein Mann ist Arzt, hatte viele Wochenendschichten. Ich als Intensivkrankenschwester ebenso. Also hatten wir kaum Zeit als Familie mit den beiden Kindern. Das wollte ich so nicht mehr.

Darum habe ich in die Anästhesie eines medizinischen Versorgungszentrums gewechselt. Wir machen dort die Narkose für geplante Eingriffe und ambulante Operationen. Ich habe die Abteilung also nicht gewechselt, weil mir die Arbeitsbelastung zu hoch war. Das hatte persönliche Gründe. Bayerischer Rundfunk Recherche deckt Intensivbetten-Krise auf: Mediziner schildern tatsächliche Situation

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