Nach Massentötung von 15 Millionen Nerzen: Dänen-Mutante erstmals in Bayern nachgewiesen

Im November ließ die dänische Regierung aus Angst vor der Ausbreitung einer vermeintlich aggressiveren Corona-Mutante mindestens 15 Millionen Nerze töten. Danach hielt man die Mutation für ausgemerzt – bis jetzt. Ein Augsburger Labor wies sie jüngst bei zwei Patienten aus Bayern nach.

Weil auf mehreren Nerzfarmen Tiere festgestellt worden waren, die nicht nur das ursprüngliche Sars-CoV-2, sondern auch eine mutierte Variante des Virus in sich trugen, beschloss die dänische Regierung Anfang November, alle Nerze im Land töten zu lassen. Im Zuge dieser Massenkeulung verloren mindestens 15 Millionen – auch gesunde – Tiere ihr Leben.

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  • Virus-Mutation nur bei zwölf Menschen nachgewiesen

    Letztlich sollen sich zwar mehr als 200 Menschen bei den Nerzen angesteckt haben, die sogenannte „Cluster 5“-Mutation konnte jedoch nur bei zwölf Menschen nachgewiesen werden. Und das zuletzt im September. Die Regierung hatte jedoch Sorge, dass die neue Virusvariante die Wirkung von Impfstoffen beeinträchtigen könnte und entschloss sich deshalb zu dem radikalen Schritt, alle Nerze im Land töten zu lassen. chip.de Beliebte Sammlerstücke: 5.000 Euro für ein Pfennig-Stück – welche alten DM-Münzen viel wert sind

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