Tödlicher als Corona: China berichtet von unbekannter Lungen-Krankheit – Dementi folgt sofort

In Kasachstan grassiert laut der dortigen chinesischen Botschaft eine „unbekannte Lungenentzündung“, die gefährlicher sei, als das Coronavirus. Kasachische Medien beschreiben die Krankheit als „normale Lungenentzündung“, das Gesundheitsministerium nannte die Meldung „Fake News“. Dennoch seien 1772 Menschen gestorben.

Die chinesische Botschaft in Kasachstan hat vor einer neuen „unbekannten Lungenentzündung“ gewarnt, die derzeit im Land grassieren soll. Nach Angaben der Behörde könnte die Krankheit tödlicher sein, als das Coronavirus. Die Botschaft warnte chinesische Bürger in Kasachstan vor der Lungenentzündung. Die Fälle seien in letzter Zeit sprunghaft angestiegen.

Die Todesrate dieser Krankheit sei viel höher als die des neuartigen Coronavirus, so die chinesische Botschaft. „Die Gesundheitsbehörden des Landes führen vergleichende Untersuchungen über das Lungenentzündungs-Virus durch, müssen es aber noch identifizieren.“ Laut "South China Morning Post" würden kasachische Beamte und Medien aber betonen, dass es sich nur um eine „normale“ Lungenentzündung handelt.

Kasachstan: 1772 seien bereits an unbekannter Lungenentzündung gestorben

Die chinesische Botschaft mahnte seine Staatsbürger in Kasachstan jetzt an, den Aufenthalt im Freien einzuschränken und überfüllte öffentliche Bereiche zu meiden. Sie forderte auch zu Präventivmaßnahmen auf, wie dem Tragen einer Maske, der Desinfektion von Räumen und häufigem Händewaschen.

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Laut Botschaft konzentriere sich der Ausbruch bisher auf die Regionen Atyrau, Aktobe und Shymkent, die zusammen momentan fast 500 neue Fälle und mehr als 30 schwerkranke Patienten aufweisen würden. Insgesamt wären in diesem Jahr bereits 1772 Menschen an der Lungenentzündung gestorben, einige davon seien Chinesen gewesen. Allein 628 der Todesfälle hätten sich im Juni ereignet.

"Täglich etwa 300 Menschen mit Lungenentzündung in Krankenhäuser gebracht"

Auch in der Hauptstadt Nursultan habe sich die Zahl der Lungenentzündungsfälle im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, berichtet CNN unter Berufung auf die kasachische Nachrichtenagentur Kazinform. Üblicherweise würden in Nursultan bis zu 200 Menschen am Tag in Krankenhäuser eingeliefert werden, zitiert die Nachrichtenagentur den Leiter der Gesundheitsabteilung von Nursultan. „In den letzten Tagen wurden täglich etwa 300 Menschen mit der Diagnose Lungenentzündung in Krankenhäuser gebracht.“ Einige würden auch zuhause behandelt werden.

Das Gesundheitsministerium Kasachstans hat die Erklärung der chinesischen Botschaft als "Fake News" bezeichnet. "Die von einigen chinesischen Medien veröffentlichten Informationen über eine neue Art von Lungenentzündung in Kasachstan sind falsch", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters das Ministerium.

Kasachstan kämpft derweil auch weiterhin mit einem Anstieg der Coronavirus-Infizierten. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität haben sich im Land bisher 53.021 Menschen angesteckt und 264 sind gestorben. Seit dem Wochenende ist das Leben in Kasachstan erneut sehr eingeschränkt.

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