US-Medikamentenaufsicht FDA räumt Impfstoffentwickler Moderna beschleunigtes Verfahren ein

Die Coronavirus-Pandemie hält auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft fest im Griff: Mehr als vier Millionen Menschen haben sich weltweit bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 174.772 davon in Deutschland.

US-Medikamentenaufsicht FDA räumt Impfstoffentwickler Moderna beschleunigtes Verfahren ein

Das US-Biotech-Unternehmen Moderna hat von "positiven Zwischenergebnissen" in der ersten Phase von klinischen Tests eines möglichen Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus berichtet. Der gemeinsam mit der US-Gesundheitsbehörde NIH entwickelte Impfstoff mRNA-1273 habe bei acht von 45 Studienteilnehmern eine Immunreaktion hervorgerufen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Diese ähnelte demnach der Reaktion infizierter Menschen auf das Virus.  

"Obwohl sie als vorläufig zu betrachten sind, zeigen die Zwischenergebnisse der ersten Phase, dass eine Impfung mit mRNA-1273 eine Immunreaktion in der gleichen Größenordnung auslösen kann, wie sie durch eine natürlich ausgelöste Infektion hervorgerufen wird", erklärte Tal Zaks, medizinischer Leiter von Moderna. Die vollständigen Ergebnisse der ersten Phase der klinischen Tests sind jedoch noch nicht bekannt. imago images/localpic Wann gibt es einen Impfstoff gegen das Coronavirus?

Unterstützung erhält das Unternehmen von der US-Medikamentenaufsicht FDA. Moderna ein beschleunigtes Verfahren ein, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Aktien des Unternehmens reagieren positiv auf diese Nachricht. Sie führt zu einem Plus von drei Prozent im vorbörslichen Handel.

Die dritte sowie letzte und wichtigste Phase der klinischen Tests soll im Juli beginnen. Sie ist ausschlaggebend für eine mögliche Anerkennung der Wirksamkeit des Impfstoffs. Laut Moderna ergaben zusätzliche Tests an Mäusen, dass der Impfstoff eine Verbreitung des Virus in den Lungen der Mäuse verhindert.

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