Zahlmöglichkeiten für Offizin und Botendienst: Nutzen und Kosten

In der Pandemie bekommt kontaktloses Bezahlen einen neuen Sinn. Außerdem wirft der mögliche Botendienst ohne Offizinbesuch neue Fragen nach passenden Bezahlmöglichkeiten auf. Für viele Apotheken wird damit bargeldloses Bezahlen immer wichtiger. Allerdings ist dies auch eine Kostenfrage.

Viele Gewohnheiten werden in der Pandemie hinterfragt. Es ist umstritten, ob an Bargeld so viele Viren haften, dass dies eine Infektion auslösen kann. Dennoch bitten viele Supermärkte um bargeldlose Zahlungen. Wenn sogar kontaktlos bezahlt wird, entfällt auch das Berühren der Tasten des Kartenlesegeräts. Derzeit wird dieser kleine Unterschied zu einem interessanten Argument.

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Ein Wegweiser durch die Vielfalt des elektronischen und digitalen Bezahlens

Bargeldlos, kontaktlos … aber nicht kostenlos!

Kontaktlos bezahlen mit NFC-Technik

Beim kontaktlosen Bezahlen werden zwischen einer Geldkarte und dem Kartenlesegerät Daten über die Near Field Communication (NFC) ausgetauscht. Karte und Lesegerät dürfen höchstens vier Zentimeter voneinander entfernt sein. Karten mit dieser Technik sind an einem Symbol mit konzentrischen Kreisausschnitten zu erkennen. Das Bezahlen über NFC wurde zuerst bei Kreditkarten eingeführt. Mittlerweile gibt es dies ohne Aufpreis auch bei vielen Girokarten (früher: EC-Karten) und bei den aufladbaren Girogo-Guthabenkarten. Allerdings können je nach Karte höchstens 25 oder 50 Euro kontaktlos bezahlt werden. Dies ist sinnvoll, denn bei Verlust oder Diebstahl der Karte kann ein Unbefugter damit bezahlen. Als Schutz dagegen werden Apps oder SMS angeboten, die unmittelbar über jeden Zahlvorgang informieren. Eine verlorene Karte kann dann schnell gesperrt werden. Eine weitere Option für kontaktloses Bezahlen sind Smartphones und Smartwatches mit NFC-Chip. Für dieses Mobile Payment muss der Nutzer den Google-Pay-Dienst oder Apple Pay mit dem Girokonto, der Kreditkarte oder einem Paypal-Konto verknüpfen. Daneben gibt es verschiedene Android-Smartwatches mit jeweils eigenen Systemen.

Bargeldloses Bezahlen im Botendienst

Doch bargeldloses Bezahlen ist nicht nur in der Offizin interessant. Denn seit Herbst 2019 ist ein Botendienst ohne vorherigen Offizinbesuch und mit telefonischer Beratung als reguläre Versorgungsform der Apotheken zulässig. Um in der Pandemie Kontakte zu vermeiden, bekommt dies derzeit zusätzlichen Auftrieb. Doch damit stellt sich die Frage, wie dabei ohne Bargeld bezahlt werden kann. Für bekannte Kunden sind die SEPA-Lastschrift und das Zahlen auf Rechnung kostengünstige Optionen. Doch sie bieten keine Sicherheit, ob das Konto gedeckt ist beziehungsweise ob der Kunde wirklich bezahlt. Die Zahlung per Vorkasse ist zu langsam und daher für den Botendienst unsinnig. Damit bleiben Online-Zahlungen über eine Kreditkarte und diverse Zahlungsdienstanbieter. Bei diesen kann der Händler sicher sein, dass das Geld vor dem Warenversand bei dem Dienstleister eingegangen ist, der als Treuhänder fungiert. Umgekehrt bekommt der Kunde sein Geld erstattet, falls der Händler nicht liefert. Dieser Käuferschutz macht Zahlungsdienstanbieter bei Kunden sehr beliebt.

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